„Ich bin dann mal weg…“

 

 

Liebe Gemeinde,

gerne denke ich an meine Zeit in Buer zurück.

1984 habe ich bei Pfarrer Johannes Fronemann  mein Vikariat begonnen und alle Bereiche der Arbeit als Pfarrer kennen lernen dürfen. Die Jugendarbeit und die Frauenhilfe sind mir in besonderer Erinnerung geblieben.

Die längste Zeit meines Berufslebens war ich im Sankt Marien-Hospital Buer als Kranken­haus­seelsorger tätig. Mir war es immer wichtig, neben meiner Arbeit im Krankenhaus auch engen Kontakt zur Gemeinde zu halten.

Dass dieses in all den Jahren gut gelungen ist, auch die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen in der Trinitatis Kirchengemeinde, erfüllt mich mit großer Freude. Kummer bereitet mir, dass meine Arbeit im Krankenhaus nicht durch eine Nachfolgerin fortgesetzt wird. Erfreulich ist jedoch, dass das ökumenische Trauercafé in Zukunft auf evangelischer Seite von Pfarrer Frank Füting betreut wird und die ökumenische Bestattung von Fehlgeburten des Sankt Marien-Hospitals auch eine evangelische Begleitung hat.

 

Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich Pfarrer werden und als solcher im Krankenhaus und in der Gemeinde über 30  Jahre lang arbeiten durfte.  Viele Menschen, Gespräche und Begegnungen werde ich in Erinnerung  behalten. In besonderen Situationen meines Lebens und meiner Arbeit hat es mir immer geholfen,  mich an die Zusage Gottes zu erinnern, die Jesus bei seiner Taufe hört: „Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen“ (Markus 1,11). Dass wir aus dieser großartigen Zusage Kraft für unser Leben schöpfen können, das wünsche ich Ihnen und mir von Herzen.

 

Meine Pläne für den Ruhestand müssen noch wachsen. Ich kann Ihnen aber schon heute verraten, dass sie mich auch in Zukunft bei der einen oder anderen Gelegenheit in unserer Kirchengemeinde treffen werden.

Ihnen allen wünsche ich Gottes Segen und viel Kraft für die kommenden Herausforderungen. In herzlicher Verbundenheit.

 

Ihr Christian Ellgaard